Giardien – Dünndarmparasiten mit hoher Ansteckungsgefahr
Beschreibung / Ursache
Giardien sind winzige Parasiten, die den Darm von Hunden und Katzen infizieren. Sie führen zu Durchfall, Verdauungsproblemen und allgemeinem Unwohlsein.
Giardien sind einzellige Dünndarmparasiten, die durch kontaminiertes Wasser, Futter oder direkten Kontakt mit infizierten Tieren übertragen werden. Besonders Jungtiere und Tiere mit geschwächtem Immunsystem sind gefährdet.
Symptome
- Übelriechender, schleimiger oder wässriger Durchfall (oft intermittierend)
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Gelegentlich Erbrechen
- Appetitverlust
- Gewichtsabnahme
Diagnose
- Nachweis der Giardienzysten im Kot durch spezielle Laboruntersuchungen (z. B. ELISA, Immunfluoreszenz oder Schnelltests)
- Mehrfache Kotproben über drei Tage erhöhen die Nachweissicherheit
Therapie
- Behandlung mit antiparasitären Medikamenten (z. B. Fenbendazol oder Metronidazol)
- Gründliche Hygienemaßnahmen (Reinigung von Näpfen, Decken, Spielzeug)
- Regelmäßiges Waschen des Tieres
Prognose
Gut bei konsequenter Behandlung und Hygiene. Wiederansteckung ist möglich – alle im Haushalt lebenden Tiere sollten mitbehandelt werden.